Jun 16 2007
Warum?
Die Warum-Fragen sind typische Kinderfragen – und zwar bevorzugt solche, mit der Kinder Erwachsene nerven. Warum? Weil sie die damit in Verlegenheit bringen. Warum? Nun, ganz einfach, weil sie in, sagen wir, drei knappen Fragen darauf hinweisen, wie wenig so ein Erwachsener eigentlich weiß. Dass diese allzu oft langweilige Welt doch bei nur etwas näherem Hinsehen eine ziemlich unbekannte und rätselhafte ist.
Einerseits.
Andererseits sind die Warum-Fragen aber auch solche, die, so kann es einem scheinen, in alltäglichen, auch in politischen, vielleicht sogar in religiösen Zusammenhängen, viel zu selten gestellt werden.
Benutzt man das “Warum?” nicht als Instrument, um sein Gegenüber zu reizen oder in logische oder andere Begründungskalamitäten zu bringen, indem man, wie ein Kind, nur ohne dessen kindlich-naiv-neugieriges Wirklich-Wissen-Wollen, auf jede neue Antwort wieder ein “Warum?” fragt, dann kann es ein Werkzeug sein, Dinge auf den Punkt zu bringen und etwa pragmatische Schein-Lösungen oder Sachzwangargumente ad absurdum zu führen.
Denn mit dem “Warum” stellt man die Sinnfrage. Und das wird vielleicht doch hin und wieder zu selten getan.
Erwachsene antworten Kindern, in die Warum-Ecke gedrängt, gern ungeduldig oder hilflos oder ängstlich mit einem tautologischen “Weils eben so ist.” – Aha! – Es ist so weil es so ist. Die Schlange beißt sich in den Schwanz.
Aber warum ist es so wie es ist? Oder: Soll es so sein wie es ist? Oder: Wollen wir überhaupt, dass es so ist, wie es ist? Und wenn wir es nicht wollen, warum…?
Für mich zeugen die Warum-Fragen der Kinder von einer Aufbruchsstimmung. Sie fangen an, die Welt zu begreifen und warum soll dieses Begreifen eine Grenze haben, warum soll man sich damit abfinden, das man das Eine verstehen und erklären kann, das Andere aber nicht? Zudem macht es ihnen wahrscheinlich Spaß, Erwachsene verlegen zu sehen.
Zerfällt bereits für Kinder die Warum-Frage in eine, die nach dem Grund, nach der Ursache fragt und in eine, die nach dem Sinn fragt oder ist für sie beides noch eins?
Weil es eben so ist. Buchstäblich ein Totschlagargument. Oder wie es Alexander Kluge einmal gesagt hat: Die schärfste Form der Ideologie, dass sich die Realität auf ihren realistischen Charakter beruft.
Was ist, ist geworden, es war nicht immer da und es ist vergänglich. “Oder: Soll es so sein wie es ist?” Wahrscheinlich spüren Kinder sehr genau den Druck, der von einer Sache ausgeht, einfach dadurch, dass sie da ist. Und dieser Umstand – dass die Sache da ist – impliziert auch ein “es soll so sein”. Gegen diese Zumutung steht ihr “Warum?” auf.
Kennt das “Warum?” Grenzen? Warum? In einem Rundfunkinterview von 1953 oder ’54 haben Bloch und Adorno den Tod als die schärfste Form der Antiutopie bezeichnet. (Ich gebe hier ganz gerne den Zitatenonkel). Warum? Weil er – der Tod – dem Denken eine Grenze aufnötigt. Warum, so das Argument, soll das Denken diese Linie akzeptieren, warum soll ein Leben ohne Tod nicht zumindest gedacht werden können? Ja, warum?
ja, wer kennt sie nicht, diese notorischen warum-fragen der kinder, die kein ende finden, und die einem seine grenzen aufzeigen, die grenzen des eigenen wissens, der sprache und letztlich auch der (eigenen) welt. es ist eine zutiefst philosophische frage, die, führt man sie ad infinitum durch, die absurdität von letztbegründungen aufzeigt und nicht selten in unauflösbare logische zirkel mündet.
letztlich, so könnte man es vielleicht zuspitzen, gründet jede warum-frage auf der frage aller fragen, nämlich: warum ist nicht nichts? (leibniz, wenn ich mich nicht irre; mein phile-studium ist irre lang her, aber an diese kernfrage erinnere ich mich immer wieder) es ist die frage nach dem grund und dem sinn des seins zugleich. eine wirklich basale fragestellung, die in vielen noch so abstrus daherkommenden kinderfragen mitzuschwingen scheint, wie ich denke. ihr wissensdurst und ihre unstillbare neugier sind es, die uns immer wieder herausfordern, das, was ist und wie und warum es geworden ist, zu hinterfragen.
dem sind wir nur in den seltensten fällen gewachsen. es soll ja schon sog. kinder-unis geben in diversen städten, wo experten unterschiedlichster provenienz solche warum-fragen von kindern zu beantworten versuchen. eine gute und notwendige einrichtung. auch soll es schon eine umfangreiche ratgeberliteratur zu den warum-fragen der kinder geben. all das zeigt, wie stark das fragen in unserer menschlichen natur verankert ist und auf die prinzipielle unendlichkeit des denkens und seiner gegenstände, die gesamtheit der realität, verweist.
hat diese unendlichkeit nun grenzen? ist der tod eine? eine physische sicherlich. aber ich glaube, man kann ein leben ohne tod zumindest denken. und zwar aufgrund unserer begabung zur sprache. bei george steiner las ich letzthin folgende sätze zu diesem thema, denen ich nur zustimmen konnte:
“Biologisch-sozial sind wir in der Tat ein kurzlebiges Säugetier, das wie alle anderen Arten für die Auslöschung gemacht ist. Doch wir sind ein Sprach-Tier, und diese Gabe ist es, welche mehr als jede andere unseren ephemeren Zustand erträglich und fruchtbar macht. Dadurch, daß sich in der menschlichen Sprache Konjunktive, Optative, kontrafaktische Konditionalformen und Zukünftigkeiten des Verbs entwickelt haben, ist unser Menschsein definiert und garantiert worden. Weil “wenn”-Sätze, nach Belieben ausgesprochen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leugnen, neu aufbauen oder verändern und dabei Determinanten pragmatischer Realität anders abbilden können, lohnt es sich weiterhin, diese Existenz zu erfahren. Hoffnung ist Grammatik … Es sind die Instrumentalitäten des Imaginären, des Unverifizierbaren (das Poetische), es sind die Potentialität von Fiktionen (Lügen) und der Syntaxsprung in künftige Tage ohne Ende, welche Männer und Frauen, welche Frauen und Männer zu Plapperern, zu Klatschmäulern, zu Dichtern, Metaphysikern, Planern, Propheten und Rebellen gegen den Tod gemacht haben.” (George Steiner, Errata, 1997, S.113-115)
vielleicht bin ich wieder abgehoben oder abgekommen – aber als ich deine frage, lieber w-d, am ende deines kommentars las, mußte ich an diese passage denken und sie dir übermitteln. wie stehst du zu dem in ihr ausgedrückten? und könnte es nicht sein, daß gerade die warum-fragen – unser ausgangspunkt – bestens die dynamik, aber auch die verzweiflung (denn zu einem letzten ende gelangt man nicht) unseres sprechen- und denken-könnens ausdrücken?
grüße, uwe.
Ich weiß nicht ob Kinder fragen wollen “Warum ist nicht nichts”, ältere vielleicht. – Mir scheint das für jüngere Kinder nicht die primäre Frage zu sein. Sie sind doch eher mit der Erscheinungswelt und ihrer Erkundung beschäftigt, also: Warum ist etwa SO – und nicht anders?
Ausserdem, das sollte man nicht vergessen, könnte es auch ein gewisser Spaß am Automatismus des Fragens sein, auch daran, das Gegenüber in die Enge zu treiben, in Verlegenheit zu bringen, ein kleines Macht-Spiel.
Was Du von Steiner zitierst sehe ich als im allerhöchsten Grade aufgemotzt. Finde es einen fast ärgerlichen Text – was soll die Formulierung zur Ausöschung gemacht?
Ausserdem könnte man gerade so gut argumentieren, dass gerade durch die Sprache und das verdammte Ich-Bewusstsein das Elend in die Welt kam…
Hoffnung ist Grammatik? – Also meine nicht – Grammatik ist Alptraum ginge auch.
Und dann kommt er rüber mit dem was Sache ist:
Er hat Angst vor dem Tod. – Banal. – Und dafür so ein Gehuber. Hart am Bullshit segelnder Abwehrzauber.
Ganz so stramm sehe ich das Zitat
nicht, auch. “Doch wir sind ein Sprach-Tier” – Auch Tiere sprechen, ja. Aber ein Kennzeichen unserer Sprache ist, dass sie eine benennende Sprache ist. Es gibt also etwas, das nicht Sprache ist, etwas, das in der Sprache vielleicht nur als deren Grenze erfahrbar wird. Und an dieser Stelle schießt er weit über das Ziel hinaus: “Hoffnung ist Grammatik?” – Wohl kaum und meine auch nicht. Und wenn die Warum-Frage ganz auf die Ebene der Sprachspiele gezogen wird, warum sollte man sie dann noch stellen?hallo ihr beiden!
da habe ich ja wieder was losgetreten.
warum ist nicht nichts?, diese frage stellen kleinere kinder selbstredend nicht. das habe ich auch nicht gemeint. ich dachte es mir eher so, daß ihre warum-fragen eben nicht nur auf das “warum ist etwas so?”, die frage nach dem grund, abzielen, sondern auch auf das “warum ist etwas da?”, die frage nach dem sinn. warum-fragen, ad infinitum und nicht nur als ausdruck eines macht-spiels gestellt, führen doch letztlich zu dem, was man den grund unserer existenz oder den der welt nennen könnte. und selbst da gibt es keine definitive antwort, es sei denn man springt vom wissen in den glauben.
aber das war es gar nicht, worauf ich hinaus wollte. ich wollte die dynamik der warum-fragen auf die prinzipielle unendlichkeit menschlichen denkens zurückbeziehen. darauf kam es mir an. vielleicht banal, aber der gedanke kam mir. und als w-d nach dem tod fragte und ob es möglich sei, ein leben ohne tod zu denken, hatte ich mich des steiner-zitats erinnert und es hier verkürzt wiedergegeben.
darin geht es, meiner lesart zufolge, um die sprache, die es uns ermöglicht, den status quo anders und potentiell offen zu denken und abzubilden. um diesen freiraum, der duch sprachliche konstruktionen möglich wird, war es mir gelegen. ich hätte es auch selber so wie eben jetzt formulieren können, dachte aber, das zitat brächte es besser zum ausdruck. für mich tat es das, für euch nicht.
hoffnung ist grammatik – das ist sicherlich verkürzt formuliert, aber was sonst als grammatikalische formen ermöglchen es uns über zukünftiges, über utopisches, über wünsche und sehnsüchte, die nicht in der gegenwart aufgehen, nachzudenken?
vielleicht ist auch der primat der sprache bei steiner etwas überzogen, das will ich zugeben – aber als reines sprach-spiel sieht er es gerade nicht. am ende jeden sinnvollen sprechens setzt er das andere, was für ihn gott bedeutet. etwas letztlich unverfügbares, auch durch sprache nicht. soweit bin ich ihm nie gefolgt. muß man auch nicht. wir müssen auch nicht seine auffassung von hermeneutik hier diskutieren, denn darum geht es in dem text, aus dem ich zitierte. mir schien aber sein hinweis auf die sprachliche verfaßtheit des menschen und wie gerade sie die sterblichkeit erträglich macht, zumindest interessant und bedenkenswert. um wirklich seine position angemessen zu diskutieren, müßten wir den text gemeinsam lesen. referieren läßt er sich in kommentaren nicht.
ich nehme das zitat nicht zurück. für mich enthält es eine wahrheit. bullshit erkenne ich darin nicht.
grüße, uwe.
Hallo Uwe,
wir kommen uns näher. Der Gleichsetzung von Hoffnung und Grammatik mochte ich nicht folgen, dass man mit und in Sprache denkt, dem stimme ich zu. Was mir noch fremd ist: “am ende jeden sinnvollen sprechens setzt er das andere”. Steht dieses Andere – was immer es ist – nicht bereits am Anfang des Sprechens und mittendrin in jedem Sprechen? Du schreibst auch vom “unverfügbaren”, ich sehe es nicht letztlich unverfügbar, sondern fortwährend und andauernd.
Eine Antwort darauf – das ist nicht neu und auch nicht von mir – ist das Denken (und Sprechen) in Konstellationen. Weil sich keine Sache mit ihrem Wort oder Begriff gleichsetzen lässt, müssen mehr Worte/Begriffe her, die die Sache umstellen und beleuchten. In dieser Perspektive ist die Warum-Frage der Impuls, das Kaleidoskop weiter zu drehen.
hallo w-d,
du hast recht: “am ende” oder “letztlich” ist es mißverständlich formuliert. gemeint war, daß sich menschliches sprechen – laut steiner – nur als sinnvoll erweist, wenn es sich auf etwas transzendentes bezieht, etwas also, daß sich “fortwährend und dauernd”, immer wieder menschlicher verfügung entzieht. er nennt das gott. was aber nicht bedeutet, daß wir es nicht versuchen sollten und müssen. vielmehr verdankt sich – für steiner – die zivilisation, von den wissenschaften über die künste bis zu den religionen, diesem impuls, es zu ergründen. weshalb bei ihm auch die warum- vor der wie-frage rangiert.
dies alles läßt sich aber nicht in diesem blog sinnvollerweise diskutieren. wir schreiben ja keinen wissenschaftlichen essay. insofern ist helmuts “gehuber”-hinweis nicht ganz von der hand zu weisen. wahrscheinlich habe ich zu schweres geschütz aufgefahren, zur unzeit und am falschen ort zitiert. was am gehalt des zitats für mich jedoch nichts ändert.
ich wollte auf etwas hinweisen, was wir schon in dem “ehrlichkeits”-beitrag diskutiert hatten und was mir mit den warum-fragen zusammenzuhängen schien: die dynamik, aber auch die verzweiflung, die darin besteht, was wir alles über uns, gott und die welt zu sagen in der lage sind. ich könnte mir vorstellen, daß du vergleichares mit deiner formulierung über den impuls, “das kaleidoskop weiter zu drehen” meinst. oder?
Gehuber hin, Gehuber her. Eine genaue Beobachtung ist eine Sache, eine andere, die erhellend sein kann, diese Beobachtung durch einen treffenden Gedanken aufzuschließen. Vielleicht zielen wir manchmal noch etwas ungenau, aber immerhin das. Für ein paar Zeilen kann man auch in einem Blog mal tiefer Luft holen…
Damit sind wir wieder beim Kaleidoskop und der von Dir angesprochenen Dynamik. In manchen Momenten gibt es so etwas wie gelingende Erkenntnis. Das Denken hält inne, der Gedanke hält ein, plötzlich wird etwas klar. Was passiert da? Die Warum-Frage dreht das Kaleidoskop immer weiter, jede Frage provoziert eine neue, aber für einen Augenblick steht das Bild still. Ich glaube, dass weder die Dynamik noch die Verzweiflung grenzenlos sind.
Moomentmal!
Um WAS geht es hier?
Könnte das einer in einem (zwei…) verstehbaren Sätzen äußern?
Ich verstehe nämlich wenig.
Was soll die prinzipielle Unendlichkeit menschlichen Denkens sein? – Im Gegenteil könnte man auch sagen, dass das Denken kreist – und dadurch, dass es immer wieder zu sich selbst und seinen Mechanismen zurückkehrt, nervt, dass man lieber ein Denken hätte, das diese Grenzen zu sprengen in der Lage wäre.
Ein Leben ohne Tod hat sich Simone de Beauvoir in einem Roman vorzustellen versucht, habe jetzt aber den Titel nicht parat. Jedenfalls war der Unsterbliche unglücklich mit seiner Situation.
Am Ende der Sprache gibt es also Gott?
Also entweder ist hier etwas reichlich banales satt aufgeplustert – und diesen eindruck habe ich – oder ich weiß gar nicht was das denn sein soll: ?
Mich hat Grammatik schon immer aufs Vortrefflichste gelangweilt. – In so einem Regelkanon Hoffnung sehen zu wollen ist schon eine wüstenhaft trockene Phantasie. Und nochmal: Ein Regelkanon IST BESCHRÄNKUNG. – Was ist jenseits dieser Regeln? – Und muss man dann gleich mit Gott, Chaos oder Teufel kommen?
zu steiner: das sollten wir lieber lassen. dazu müßtet ihr den text gelesen haben. ich dachte, das zitat spräche für sich. das tut es offensichtlich nicht. jetzt sinnvoll über den gehalt zu diskutieren, ginge nur, indem ich ein ausführliches referat des kapitels lieferte. dazu ist hier nicht der ort. belassen wir es dabei: das zitat hat nur bei mir etwas erhellt, für euch war es eher nichstsagend. auch gut. wie ich es verstanden habe, steht in meinen kommentaren. das müßte eigentlich reichen.
zu deinen anmerkungen noch dies:
unendlichkeit des denkens – gemeint ist schlicht und wertfrei, daß das denken unbegrenzt, endlos ist. es kann vermutungen anstellen, zusammensetzen, sich etwas vorstellen, auch etwas, das es nicht gibt, es kann mit allem spielen oder alles kombinieren, es kann die skala der möglichkeiten durchlaufen.
eine leben ohne tod – ist zumindest denkbar in einem sprachspiel. warum und zu welchem ende man das tun sollte, ist eine andere frage.
grammatik – damit war in erster linie nicht der regelkanon gemeint, sondern die grammatikalische möglichkeit der sprache, zukünftiges, wünschenswertes, vorstellbares durch konjunktive, konditionalformen u.ä. auszudrücken.
ansonsten gestehe ich, daß mit dem steiner-zitat mehr verwirrung als klarsicht ausgelöst wurde. um es noch einmal zu sagen: die warum-fragen, unser ausgangspunkt, schienen mir ein ausdruck der unbegrenztheit des denkens zu sein – sie eröffnen einen raum, den wir mit ant-worten zu füllen versuchen. mehr wollte ich nicht sagen. für die umwege, die ich dafür gehen mußte, könnte man das in weiten teilen unkontrollierte des (nur meines?) denkens verantwortlich machen. aber das ist dann wieder ein neues faß, daß wir lieber nicht öffnen sollten.
reicht dir das oder bist du immer noch im stande des nicht-verstehens?
grüße, uwe.
Nun denn: Es geht um Erkenntnistheorie in und durch Sprache, wobei Uwe und ich andere Akzente setzen. Uwe betont deren Prozesscharakter (mit Dynamik und Verzweiflung), ich das Gelingen von Erkenntnis im Augenblick. Die Warum-Frage treibt diesen Prozess an, und weil es gelegentlich Antworten oder zumindest ein Echo auf diese Frage gibt, stellen wir sie weiterhin.