Die “Hauswand” mit ihrem Farbenspiel und das “Fado-Plakat” mit seiner Reduktion gefallen mir sehr gut. Auch die Gassen sind gut getroffen, man kann mit den Augen hinauf und hinab steigen. Die anderen Bilder geben einen schönen Eindruck von der Stadt und laden zum Hinfahren ein. Gibt es noch andere Abend- oder Nachtbilder?
zur frage: ja, es gibt noch nachbilder. abends sind wir auf chill out tour gegangen und haben uns mit der urigen straßenbahn durch die alfama fahren lassen, dabei gab es einige gelegenheiten, um bilder zu machen, von menschenleeren plätzen und denkmälern im künstlichen licht der straßenbeleuchtung oder schaufensterauslagen. ich habe ein ganzes nostalgie-album von rund 200 bildern über unseren lissabon-aufenthalt zusammengestellt. die hier gezeigten 23 fotos sind eine repräsentative auswahl daraus.
zu den fotos vielleicht noch ein paar bemerkungen.
die hauswand ist malerisch und weckt zugleich ungute ahnungen über den maroden zustand der bausubstanz. das ruinöse ist überhaupt ein sehr starker und prägender eindruck, den man in dieser stadt gewinnen kann. siehe das platz-foto: mitten in der stadt gelegen und eher an eine menschenverlassene ruine gemahnend. der handschuhladen ist der kleinste verkaufsraum der ganzen stadt, er mißt gerade mal 2×2 m. die besitzer fertigen handschuhe jeder art und für jede gelegenheit auf maß an. das halb abgerissene plakat verweist auf die besondere portugiesische musik des fado, der eine vornehmlich melancholische grundstimmung hat. die gassen der alfama, mit ihrem auf und ab, ihrer verwinkelten struktur, ihrer enge und ihrem ungewissen ausgang laden ein, sich treiben zu lassen. man streift durch sie wie durch ein steinernes labyrinth. der blick auf das grabmal sollte vor allem kurios wirken: der entdecker-held und nationalmythos von einer eher ungewöhnlichen perspektive aus betrachtet.
so viel von meiner seite. aber für nachfragen stehe ich gerne noch zur verfügung.
wietere nachtbilder würden nichts wirklich neues bringen: schöne aufnahmen von interessant beleuchteten bahnhöfen oder aufzügen von der jahrhundertwende, leere straßenfluchten in künstlicher beleuchtung. die fotoshow aus meinem lissabon-aufenthalt kann mit den zuletzt gezeigten für beendet erklärt werden. nur eins vielleicht noch:
was habt ihr aufgrund meiner fotos für einen eindruck von der stadt gewonnen? welche stimmung, welche atmosphäre bringen die bilder für euch rüber? habt ihr irgendeine besonderheit wahrgenommen?
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Die “Hauswand” mit ihrem Farbenspiel und das “Fado-Plakat” mit seiner Reduktion gefallen mir sehr gut. Auch die Gassen sind gut getroffen, man kann mit den Augen hinauf und hinab steigen. Die anderen Bilder geben einen schönen Eindruck von der Stadt und laden zum Hinfahren ein. Gibt es noch andere Abend- oder Nachtbilder?
zur frage: ja, es gibt noch nachbilder. abends sind wir auf chill out tour gegangen und haben uns mit der urigen straßenbahn durch die alfama fahren lassen, dabei gab es einige gelegenheiten, um bilder zu machen, von menschenleeren plätzen und denkmälern im künstlichen licht der straßenbeleuchtung oder schaufensterauslagen. ich habe ein ganzes nostalgie-album von rund 200 bildern über unseren lissabon-aufenthalt zusammengestellt. die hier gezeigten 23 fotos sind eine repräsentative auswahl daraus.
zu den fotos vielleicht noch ein paar bemerkungen.
die hauswand ist malerisch und weckt zugleich ungute ahnungen über den maroden zustand der bausubstanz. das ruinöse ist überhaupt ein sehr starker und prägender eindruck, den man in dieser stadt gewinnen kann. siehe das platz-foto: mitten in der stadt gelegen und eher an eine menschenverlassene ruine gemahnend. der handschuhladen ist der kleinste verkaufsraum der ganzen stadt, er mißt gerade mal 2×2 m. die besitzer fertigen handschuhe jeder art und für jede gelegenheit auf maß an. das halb abgerissene plakat verweist auf die besondere portugiesische musik des fado, der eine vornehmlich melancholische grundstimmung hat. die gassen der alfama, mit ihrem auf und ab, ihrer verwinkelten struktur, ihrer enge und ihrem ungewissen ausgang laden ein, sich treiben zu lassen. man streift durch sie wie durch ein steinernes labyrinth. der blick auf das grabmal sollte vor allem kurios wirken: der entdecker-held und nationalmythos von einer eher ungewöhnlichen perspektive aus betrachtet.
so viel von meiner seite. aber für nachfragen stehe ich gerne noch zur verfügung.
Danke für die Erläuterungen, der Handschuhladen hat Charme. Falls Du Lust hast, noch ein paar Nachtbilder zu zeigen, dann her damit.
wietere nachtbilder würden nichts wirklich neues bringen: schöne aufnahmen von interessant beleuchteten bahnhöfen oder aufzügen von der jahrhundertwende, leere straßenfluchten in künstlicher beleuchtung. die fotoshow aus meinem lissabon-aufenthalt kann mit den zuletzt gezeigten für beendet erklärt werden. nur eins vielleicht noch:
was habt ihr aufgrund meiner fotos für einen eindruck von der stadt gewonnen? welche stimmung, welche atmosphäre bringen die bilder für euch rüber? habt ihr irgendeine besonderheit wahrgenommen?