Jan 13 2008

Winterimpressionen

Published by at 2:15 pm under sur l'eau

Eis

Eis

 

Im Spiegel

Im Spiegel

 

Linien

Linien

 

La France

La France

4 responses so far

4 Responses to “Winterimpressionen”

  1. Helmut sagt:

    Mir gefällt das Eisbild sehr gut – mich hat es unwillkürlich an einen Oberkörper, einen Brustkorb erinnert, Kiljan an ein Gesicht.
    Die Raumschachtelung im zweiten Bild könnte man philosophisch lesen – changieren von Schein und Sein, von Wirklichkeitsebenen und Spiegelungen und so als eine Aufforderung, nicht nur das platte Abbild zu sehen.
    Bezeichnen die Linien eine grobe Alien-Landebahn? – Vielleicht könnten wir so gut brauchen, womöglich haben sie ja ein Bleistiftspitzergroßes, effektives Maschinchen im Handgepäck, das Co2 im Handumdrehen in Sauerstoff umwandelt?
    La France – ein bissel pathetisch – fehlt nur noch Sarkozys Mephisto-Grinsen untergelegt.

  2. wolf-dieter sagt:

    Interessante Ideen zu dem Eisbild. Mir gefällt es vor allem wegen der Klarheit und der Struktur der Eis-Oberfläche. Das Spiegelbild ist im Kurpark von Bains-les-Bains entstanden, und meine Gedanken dazu gingen in die selbe Richtung wie bei Dir. Kurz danach habe ich die “Linien” gefunden. Die einfachen weißen Striche auf dem dunklen Asphalt – ein Kontrast zur Reflexion beim Spiegelbild. Vielleicht lockt es unsere außerirdischen Freunde an? Das Bild mit der Fahne ist pathetisch (die Fahne weht über der Festung von Belfort).
    Der graue Himmel, die Fahne irgendwo zwischen Halbmast und ganz oben und nur ein Licht am fernen Horizont, das schien mir das Frankreich, wie es unter Sarkozy sich zeigt, ganz gut zu treffen.

  3. uwe sagt:

    bei dem eisbild kam mir auch sofort der gedanke eines unter der eisdecke liegenden, eingefrorenen menschenkörpers. diese assoziation löste bei mir leichtes grauen aus – so als ob man das detail einer tatortphotographie betrachtet. was im übrigen auch bei den seltsamen zeichen auf dem asphalt der fall sein kann. die spiegelung ist spannend, vor allem weil sie uns den fotographen in jenem moment zeigt, in dem das produzieren von bildern geschieht – mit nur einem leichten druck auf den auslöser frieren wir die gegenwart ein, heben einen moment aus der unendlichen sukzession der augenblicke hervor. die fahne ist pathetisch nur, wenn man den ort hinzudenkt. ohne dieses wissen kann man auch ganz unbefangen die strenge teilung des malerischen fotohimmels durch die stange genießen und wie sowohl die wehende fahne als auch der lichtstreifen den blick aus dem bild nach rechts zieht, ins nirgendwo.

  4. wolf-dieter sagt:

    Das Eisbild zeigt gefrorenes Wasser an einem Felsenhang – mit Supermakro vergrößert. An eingeschlossene Körper dachte ich nicht, aber schön zu sehen, welche Assoziationen es aufruft.
    Die Strenge im letzten Bild gefällt mir auch, sie hebt den bestimmten Augenblick heraus.

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