Feb 19 2008

Lichtgestalten

Published by at 1:48 pm under sur l'eau

Lichtgestalten

Lichtgestalten

5 responses so far

5 Responses to “Lichtgestalten”

  1. Helmut sagt:

    Rasterfahndung?
    Was ist das?
    Gekachelt?

  2. uwe sagt:

    fürs erste und nur kurz, um mögliche andere reaktionen auf das foto nicht zu beinflussen: das blaue ist eine rieisge gekachelte wand, aber nicht von einem schwimmbad.

  3. Helmut sagt:

    Tote und lebendige Fläche, dazwischen, ziemlich verloren, zwei Personen, etwas überbelichtet. Die Wirkung von solchen Flächen – und wir sind ja umgeben von ihnen – ist in der Regel vermutlich unwillkürlich, man nimmt es gar nicht bewusst wahr, wie Asphalt, Betonflächen, langweiligste Architektur etc. – oder eben gekachelte Wände wirken. Auf einem Bild, weil es isoliert ist, sieht und spürt man dann schon hin – und der Kontrast zwischen Wiese und Kacheln wird überdeutlich.

  4. wolf-dieter sagt:

    Mir gefällt der Kontrast zwischen der streng gegliederten Fläche im Hintergrund und der verspielten Blumenwiese davor. Dadurch, dass die blaue Wand fast 2/3 Drittel des Bildes einnimmt, wirkt sie dominierend und die Kinder noch kleiner. Sie ragen aus dem Untergrund der Wiese empor – als Lichtgestalten? Oder sind das die Blumen, die wie die Kinder durch die Überbelichtung besonders leuchten?

  5. uwe sagt:

    die gekachelte wand gehört zu einem modernen, 2005 fertiggestellten gebäude im botanischen garten in haha. es ist ein kubus mit nur wenigen fenstern, dessen außenwände mit blauen keramikfliesen bedeckt und in dem das museum für nutzpflanzen beheimatet ist. der bau trägt den namen eine hamburger prominenz: loki schmidt, einer passionierten und engagierten botanikerin. der gebäude wirkt als abstakter kunst-solitär inmitten der botanischen vielfalt etwas fremdartig. um ihn herum naturwiesen in saftigem grün, zumindest als ich das foto im letztjährigen frühling aufnahm. mir gefiel der konstrast zwischen dem blauen kubus und der lichthaltigen grünen wiese mit den pusteblumen. die beiden kinder sind max und piet, beim botanischen studium sozusagen. sie knien im hellsten mittagslicht und begutachten pflanzen und getier.

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