Nov 02 2008

Klick4: Lichtspiele

Published by at 5:58 pm under sur l'eau

Lichtspiele

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5 responses so far

5 Responses to “Klick4: Lichtspiele”

  1. uwe sagt:

    Was ist das für ein Objekt, in dem die treppenförmig angeordneten Lichtröhren leuchten und das sich im Autodach spiegelt?
    Drei in Farbe, Gestalt und Streuung unterschiedliche Lichtquellen auf einem Parkplatz – ein Nachtstück, bei dem die Dunkelheit in den Hintergrund tritt, die Lichthöfe nur rahmt. Es wirkt wie eine Inszenierung, der die Bühnenhandlung abhanden gekommen ist und bei der die Spots auf uns, die Zuschauer, gerichtet werden.

  2. wolf-dieter sagt:

    Das Objekt ist ein Bürogebäude, das im Herbst bunte Lichtspiele auf seiner Fassade zeigt, wie und warum weiß ich nicht. Mir gefielen die drei Lichtquellen, und genau wie Uwe beschreibt, es wirkt wie eine Inszenierung ohne Handlung, ein reines Spiel.

  3. uwe sagt:

    Wunderbar, dass wir beide die gleiche Asso hatten.
    Und gut auch, dass wir den Werbe- oder Infogehalt des Fassadenlichtspiels nicht kennen. Doch ganz ohne Funktion, rein ästhetisch also, wird sie nicht sein, oder?

  4. wolf-dieter sagt:

    Es gibt eine Internetseite über den Bau und die Hintergründe. Dabei geht es u.a. um die Art und Weise, wie Architektur auf die Herausforderungen der Neuen Medien reagiert. Das ist interessant zu lesen, war für mich beim Aufnehmen des Bildes aber nicht wichtig. Was mir gefallen hat war, wie diese hoch artifizielle Inszenierung sich nahtlos einpasst in das zufällige Lichtspiel der aufziehenden Nacht.

  5. uwe sagt:

    Ja, sie passt sich ein, aber stellt zugleich in der Form was besonderes dar, das den Betrachter irritiert und ihn dazu verleitet, Kunst oder etwas Inszeniertes zu assoziieren.
    Und das ist auch eine Wirkung, die Fotos auf uns haben können, dass sie nämlich den Betrachter auffordern, sich Gedanken über etwas zu machen, was er sonst gar nicht wahrgenommen und mental verarbeitet hätte. Fotos können in diesem Sinne zum Gegenstand einer mußischen Übung werden, die nicht notwendigerweise zu einem Ende kommen muss, sondern die auch im freien Spiel der Deutungen sich selbst genügen kann. Das ist wiederum einer der Aspekte, warum ich die hier veröffentlichten Fotos und die Tatsache, wie sie eine Kommunikation herstellen, spannend und anregend finde.

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